ÜBER MICH:     

Schon als kleines Mädchen war es mein einziger und auch größter Wunsch, eine Puppe zu besitzen, die so aussehen sollte, wie ein echtes kleines Baby.

In dem Jahr, als ich 7 Jahre alt wurde, erfüllte sich dann tatsächlich dieser Wunschtraum, und ich bekam zu Weihnachten ein echtes "Schildkröt-"Baby, das so groß war, dass ich Mühe hatte, es herumzuschleppen. Ich war überglücklich.

Aber das Glück dauerte leider nur 5 Monate. Meine süße Puppe musste ich 1945, am Ende des Krieges, auf dem Weg in tschechische Gefangenschaft, zurücklassen.

Die Hoffnung, die ich danach über Jahre weiter hegte, vielleicht doch wieder so ein Puppenkind zu bekommen, erfüllte sich leider nicht mehr. Es gab einfach so viele Dinge damals, die notwendiger für die Familie waren, als die Erfüllung meines Puppentraums.

Als ich dann viel später, meine beiden lebendigen,  bezaubernden Kindermäuse bekam, wurden für lange Jahre alle meine Puppenträume weit in den Hintergrund meines Herzens gestellt. Sie waren einfach so süß, und sie waren warm und kuschelig. Es waren eben einfach meine über alles geliebten Kinder, die sich mit nichts auf dieser Welt vergleichen ließen. 

Als meine süße kleine Tochter 3 Jahre alt wurde, war ich ganz fest der Meinung, dass das schönste  Weihnachtsgeschenk für sie in diesem Jahr doch ein Puppenwagen mit Babypuppenkind sei. Ich hatte weit gefehlt. Sie ignorierte dieses für mich so "wunderschöne" Geschenk und widmete sich mit Hingabe den Geschenken ihres kleinen Bruders. Auch später sollte sich eine Puppenliebe bei ihr leider nicht einstellen. 

So vergingen die Jahre und meine Kinder waren inzwischen erwachsen, und in mir regte sich wieder der Wunsch nach einem schönen Puppenkind. Aber erst 1999, ein Jahr nach einem großen schmerzlichen Schicksalsschlag, traf mich meine Puppenliebe beim Anblick des süßen Puppenkindes mit Namen "Schelm" von der Puppenkünstlerin Brigitte Leman, mit voller Macht. Es war wie Balsam auf meine kranke Seele, als ich nach kurzem Zögern den kleinen "Schelm" kaufte und mit ihm im Arm nach Hause fuhr.

Von diesem Tag an war das Tor zu meinen geliebten Puppenkindern endgültig für mich geöffnet. Inzwischen lachen mich schon viele süße Gesichter aus allen Ecken meines Hauses an. Vorwiegend sind es Baby- und Kleinkinderpuppen, aber auch einige große Puppenmädchen sind inzwischen dazugekommen. All diese kleinen Gesellen haben es geschafft, in meine traurige Welt, in der die Einsamkeit nach dem Verlust zweier geliebter Menschen mein Gast war, wieder so etwas wie Leben und Freude zu bringen. 

Ich würde mich freuen, nunmehr mit der Präsentation meiner Puppenkinder auf meiner Homepage Puppenfreunde zu finden, die sich vielleicht mit mir auch über ihre süßen Gesellen unterhalten möchten.

Da ich mich des weiteren auch mit digitaler Fotografie beschäftige, werde ich meine Puppenkinder auf meiner Homepage öfters anders und auch in neuer Kleidung präsentieren.  

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